 |
06.01.2012 “Neues Jahr Neuer Sponsor und altbekannte Wettkämpfe” Seit dem 01.01.2012 habe ich die Radmarke XXX Bikes gegründet. Ich baue Triathlon und Rennräder die über den Internetshop www.xxx-bikes.de vertrieben werden. Da ist es natürlich klar, dass ich auch meine eigene Radmarke im Training und Wettkampf fahre. Sollte das Geschäft gut anlaufen werde ich in Zukunft natürlich auch weniger Zeit zum Training haben. Dies habe ich gerade in den Wochen vor Weihnachten gemerkt. In dieser Zeit habe ich sehr viel Zeit für die Eröffnung investiert. Dementsprechend habe ich auch nichts trainieren können. Wer mich kennt weis dass dies dann auch zu erhöhtem Gewicht führt. Nichtsdestotrotz habe ich mein Wettkampfkalender gefüllt. Höhepunkte bilden die DM in Immenstadt sowie der Köln 226. Ansonsten werde ich bei altbekannten Triathlons starten. Ins Trainingslager geht es wieder nach Peñiscola zum Team H wie H sowie nach Igea Marina an die Adria.
08.11.2011 “Zurück im Training“ Nach fast 6 Wochen Auszeit, in der ich höchstens mal sporadisch etwas Radgefahren bin und vielleicht ein zwei mal 10 km Laufen war, bin ich nun seit 2 Wochen wieder zurück im Training. Und ich muss sagen mir macht es richtig Spass mich zu bewegen. Letztes Jahr hatte ich nach meinem letzten Wettkampf am Walchsee einen richtigen Hänger. Fast 4 Monate hatte ich ausser ab und an etwas Tennis zu spielen nichts gemacht. Die Masse (ca. 10 kg) die ich in der Zeit zugenommen hatte konnte ich gerade noch kurz vor meinem Saisonhöhepunkt in Köln verlieren. Dies wollte ich in diesem Jahr auf jeden Fall vermeiden. Im Moment sind es „nur“ 5 kg und ich merke, dass ich schon wieder etwas an Gewicht verliere. In meiner Auszeit habe ich mir lange Gedanken gemacht, was in dieser Saison nicht gut war. Dabei habe ich festgestellt, dass es beim Schwimmen eigentlich am Besten lief. Radfahren war gerade noch OK, jedoch zur Vorsaison habe ich mich ein klein wenig verschlechtert. Die grössten Schwierigkeiten hatte ich dieses Jahr beim Laufen. Ich war eigentlich nie in der Lage meine Position nach dem Radfahren zu verteidigen bzw. sogar noch Plätze gutzumachen. Diese Schwäche möchte ich über den Winter bekämpfen. Es macht echt keinen Spass, wenn man nach dem Radfahren in aussichtsreicher Position liegt oder sogar führt und dann noch mehrere Plätze verliert. Sicher hatte hier auch meine zu hohe Körpermasse etwas mit zu tun. Aber auch mein selbst auferlegtes Bahnlauftraining habe ich in keinster Weisse umgesetzt. Irgendwie fehlte mir die Bereitschaft mich richtig zu quälen. Selbst in der direkten Vorbereitung für Köln habe ich bei den Laufeinheiten abgekürzt. In der gesamten Vorbereitung bin ich nur 3mal mehr als 26 km gelaufen. Das ist einfach zu wenig. Da braucht man sich dann nicht wundern dass nach 15 km schon nichts mehr geht. Man muss wohl erst wieder negative Erfahrungen sammeln um wieder dazuzulernen. Mein Ziel ist nun, über Winter mir eine gute Grundlagenform zu erarbeiten. Ich werde vermehrt auch an Laufveranstaltungen teilnehmen um einfach wieder eine gewisse Tempohärte und Grundschnelligkeit zu bekommen. Im Frühjahr lässt sich dann auf diese Form weiter aufbauen. In den nächsten 2-3 Wochen werde ich dann zusammen mit meiner Frau die neue Saison planen. Fest steht schon ein Trainingslager vom 10.03. – 25.03.2012 wieder in Peñiscola beim Team H wie H. Hier werde ich wieder als Gruppenleiter die Speed Gruppe anführen. Ich freue mich schon darauf. Bis Weihnachten gebe ich dann hier meine Saisonplanung bekannt.
06.09.2011 „9. Platz beim Kölntriathlon über die Iron Distanz” Pünktlich um 7.00 Uhr viel am Sonntag am Fühlinger See der Startschuss zur 5. Auflage des Kölntriathlons über die Langdistanz. Der Fühlinger See ist auch bekannt als längstes Freibad der Welt. Es ist nämlich eine Ruderregattastrecke, die 2 km lang ist und auf sechs Bahnen perfekt mit Bojen verseht ist. Diese sind an einer Leine in ca. 1m unter Wasser befestigt, praktisch wie der schwarze Strich im Schwimmbad. In der Ersten Startgruppe befanden sich nur die Topfavoriten und die Sub 9 Athleten. So ging es mit nur 40 Athleten recht entspannt am Start zu. Ich entschloss mich etwas abseits der anderen erst mal mein eigenes Tempo zu schwimmen. So war ich auch nach etwa 1 km ganz alleine unterwegs. Am Wendepunkt nach 1,9 km lag ich auf Platz 7. Nach vorne war ein großes Loch und nach hinten war auch lange niemand zu sehen. Nach 53:16 kam ich also als 7ter aus dem Wasser. Da es bis etwa 6.45 Uhr stark geregnet hatte galt es auf der Radstrecke gerade in den Kurven vorsichtig zu fahren. Zunächst ging es ca. 17 km zur 2. Wechselzone an der Duetzer Brücke und dann auf drei Radrunden wieder zurück zum Schwimmstart + eine weitere Runde ins Hinterland. Alles Topfeben. Am ersten Wendepunkt lag ich schon auf Platz 5. Von Hinten näherte sich Jens Kaiser den ich noch bestens von der Challenge Roth 2010 kenne. Damals fuhren wir fast die ganze Radstrecke zusammen. Kurz nach dem Schwimmstart war er dann bei mir und wir wollten eigentlich dann zu zweit richtig Tempo machen. Dies gelang uns auch bis etwa 8 km vor dem 2. Wendepunkt. Wir hatten gerade den 4. Platzierten überholt und Jens hatte wohl ein Moment nicht richtig aufgepasst und hatte dann nur 9 m Abstand statt den 10 m zu mir. Da gerade ein Wettkampfrichter von hinten gefahren kam bekam Jens leider eine 8 Minuten Zeitstrafe die er beim 2. Wechsel absitzen musste. Mit Wut im Bauch preschte er an mir vorbei. Ich konnte das Tempo eigentlich gut mitgehen (mit min. 10 m Abstand). Am Wendepunkt bin ich etwas zu schnell in die Kurve gegangen und mein Hinterrad ist weggerutscht. Einen Sturz konnte ich gerade noch vermeiden. Leider riss hierbei ein Loch von etwa 300 m zu Jens. Dieses versuchte ich mit Gewalt wieder zuzufahren. Doch weiter als 50 m kam ich nicht mehr rann, obwohl ich im roten Bereich fuhr. Nach einiger Zeit nahm ich dann wieder Tempo raus. Mittlerweile hatte der Wind auf der Rückfahrt zur Stadt ganz schön zugelegt. Beim letzten Mal wenden an der Deutzer Brücke lag ich noch auf Platz 5, doch von hinten näherte sich aber Christian Nitschke. Mit ihm zusammen fuhr ich dann noch mal bis zum Schwimmstart bevor ich ihn ebenfalls ziehen lassen musste. Der letzte Rückweg zur Stadt war richtig hart. Der Wind wehte direkt von vorne. Mit letzter Kraft schleppte ich mich zur Wechselzone. Meine Radzeit betrug 4:36 h. In der Strafbox saß Jens seine Zeit noch ab. So wechselte ich als 5. auf die Laufstrecke. Der Marathon führte über 3 Runden dessen Highlight eine Wendeltreppe zur Deutzer Brücke war. Ich merkte schon nach wenigen Metern dass heute nicht mehr viel geht. Mein Puls war viel zu hoch. So drosselte ich von vornherein mein Tempo. Schon nach 2 km wurde ich von Jens und einem weiteren Athleten überholt. Jens lief noch bis auf Platz 4 vor. Respekt! So lag ich bis Mitte der 2. Laufrunde auf Platz 7. Dann kam von hinten der Deutsche Meister über die Mitteldistanz, Stefan Schmid, angeflogen. Kurz nach dem letzten Wendepunkt auf der letzten Runde überholte mich dann Andrej Heilig. Bei im konnte ich mich einige Zeit noch festbeissen. Beim letzten Mal Hochlaufen der Wendeltreppe sah ich das ein weiterer Athlet sich von Hinten nähert. Auf der Deutzer Brücke ca. 500 m vor dem Ziel schloss er zu mir auf. Ich dachte, das kann jetzt aber nicht sein, dass ich kurz vor dem Ziel noch einen weiteren Platz verliere. So entschloss ich mich auf den letzte 400 m noch mal alles zu geben. Ich zog einen Sprint an und überholte Ihn wieder. Bis 100m vor dem Ziel hielt er noch mit doch dann musste er reisen lassen. Mit Puls 171 überquerte ich nach 8:59:53 als 9. die Ziellinie. Fast hätte ich noch mal Andrej überholt der nur 5 sek. vor mir ins Ziel kam. Mit meiner Leistung bin ich zufrieden. Leider hatten am Ende 45 Sek. zum Deutschen Meistertitel in meine Altersklasse gefehlt. Aber Vizedeutscher Meister ist auch ganz ok. In der Gesamtwertung der Deutschen Meisterschaft lag ich wie letztes Jahr auf Platz 8. Danken möchte ich hier noch mal dem Veranstalter Uwe Jeschke der wieder ein Top Event auf die Beine gestellt hat. So, meine Saison ist nun beendet und ich befinde mich schon im Urlaub. Danken möchte ich auch noch mal meinen Sponsoren. Hier möchte ich mich vor allem bei Ralph Schick von Triathlon.de bedanken. Zu guter Letzt vielen Dank an meine Frau, die mich nicht nur während des Wettkampfs perfekt betreute, sondern das ganze Jahr über viel Verständnis für meinen Sport hat!
23.08.2011 „13. Platz beim Überlebenskampf in Viernheim“ Sonntag viel um 13 Uhr der Startschuss für die 28. Auflage des Viernheimer Triathlon. Leider hatte mich der Veranstalter in die 2. Startgruppe gesteckt, so dass ich 10 Minuten später startete. Der See hatte 22,9 °C was Neoprenverbot bedeutete. Nach einer Zeit von 21:41 (Ca. 17. Schwimmzeit) hatte ich als erster der 2. Startgruppe das Schwimmen beendet. Da ich nur einen Zweiteiler dabei hatte, schwamm ich nur in Radhose und zog dann in der Wechselzone das Top an. Nach etwa der Hälfte des Schwimmens setzte entgegen des Wetterberichtes sintflutartiger Regen ein. Dies machte das Radfahren nicht gerade ungefährlicher. Auf dem Rad ging es erst 3 km flach und dann mit einem ersten 5 km Anstieg mit 250 hm und teils 15 % Steigung in den Odenwald. Schon bei diesem schmalen Anstieg (etwa 2,5 m Strassenbreite) mischten sich Autos unter die Radfahrer. So konnte ich schon hier nicht mein Tempo fahren, da es unmöglich war diese Autos zu überholen. Die anschliessende steile Abfahrt war gleich der Horror. Trotz ständigem Bremsen ist mir 2 mal mein Hinterrad weggegangen. Da auch hier Autos sowohl in Fahrtrichtung als auch im Gegenverkehr auf der Strecke waren hätte ein Verbremsen hier zum schweren Unfall führen können. Bei den beiden nächsten steilen Abfahrten von jeweils 4-5 km verhielt es sich genauso. Berg hoch überholte ich nur und Berg runter habe ich versucht so gut es ging nichts zu riskieren und verlor dann immer wieder Plätze. Die letzten 5 km ging es dann flach nach Viernheim zurück. Hier habe ich noch mal richtig Druck machen können. Meine Radzeit betrug für die 46 km 1:27:10 (9. Radzeit) Bei meinem 2. Wechsel habe ich dann gleich mal für Köln geübt wie schnell ich die Kompressionssocken anziehen kann. Hat recht gut geklappt. Der 10 km Lauf führte über zwei 5 km Runden die mit jeweils 4 Wendepunkte versehen waren. Da ich keinerlei Anhaltspunkte über die Konkurrenz hatte bin ich einfach so schnell gelaufen wie es ging. Am Ende hatte ich dann für die 10 km eine 38:16 stehen. Im Gesamtklassement landete ich auf Rang 13 und in der AK auf dem 3. Platz. Mit meiner Leistung bin ich absolut zufrieden. Zumal ich von dem vielem Training in den 2,5 Wochen davor doch noch etwas müde war. Für Köln sollte alles im Lot sein.
Nun noch ein paar Worte zu dieser Veranstaltung in Viernheim: Organisation sowie Schwimm und Laufstrecke absolut top. Die Radstrecke muss meiner Meinung nach für den öffentlichem Verkehr gesperrt werden. Dadurch, dass es über sehr viele kleine und sehr schmale Strassen geht, ist dies mit zusätzlichen Autos viel zu gefährlich. Sollte dann auch noch Regen mit ins Spiel kommen ist der Spass vorbei! Aus Bayern kenne ich dies so wieso nicht, dass die Radstrecke nicht voll gesperrt ist. Hier bekommen Veranstaltung ohne gesperrte Radstrecke keine Genehmigung. In Hessen drehen die Uhren eben noch anders. Die Startzeit, Sonntags 13 Uhr, würde ich auch mal überdenken. Andere Veranstalter haben nicht ohne Grund Startzeiten von 10 Uhr und früher.
„19.08.2011 Rückblick Trainingslager und Ausblick Triathlon Viernheim“ Mein gut zweiwöchiges Trainingslager ist fast optimal verlaufen. Eine Woche davon habe ich in Rheinhausen bei meinen Eltern verbracht. Zum einen ist dort meistens das Wetter etwas besser als im Voralpenland und zum anderen konnte ich dort speziell für die Radstrecke in Köln trainieren. Hier hatte ich die Möglichkeit auf fast topfebenen Radstrecken zu trainieren. Dies ist gerade im Hinblick auf Köln wichtig, denn dort habe ich auf 180 km auch nahezu null Höhenmeter und der Rücken und die Beine müssen daran erst mal gewöhnt werden. In der Woche in Rheinhausen bin ich beispielsweise 10 km geschwommen, 550 km geradelt und 105 km gelaufen. Dabei waren einige Grundausdauereinheiten aber auch viele Kraftausdauereinheiten. Mit meiner Fitness kann ich nun zufrieden sein. Am Sonntag steht der letzte Testwettkampf, der Viernheimer Kurztriathlon, auf dem Programm. Dort werde ich vermutlich noch nicht alles abrufen können da ich bis gestern noch voll trainiert habe. Zudem ist es für mich dort schwierig, der Veranstalter hat mich in die 2. Startgruppe gesteckt und alle Favoriten sind in der ersten Gruppe. Selbst bitteln und betteln beim Veranstalter, noch in die erste Startgruppe zu kommen, brachte nichts. Gestartet wird am Sonntag um 13.10 Uhr gerade wenn es mit 32 °C am wärmsten ist J Ich bin mal gespannt was geht.
02.08.2011 “Erneut 3. Platz beim Auerberg Triathlon!” Wie bereits vor 5 Jahren landete ich am Sonntag auf Platz 3 beim Auerberg Triathlon. Die knapp bemessene, und auch mit 16,6 °C kühle 1500 m Schwimmstrecke hatte ich in 17:46 auf Platz 3 liegend hinter mich gebracht. Ein ordentlicher Wechsel und schon ging es auf die 3 mal zu bewältigende 14 km lange Radrunde die mit 200 hm gespickt war. In der ersten Radrunde konnte ich auf die beiden führenden geringfügig Boden gut machen. Auf der zweiten Runde ist mir dann in einer Ortsdurchfahrt ein schwerer Abbiegefehler passiert. Ein Feuerwehrmann hatte noch mit einer Fahne gewedelt. Ich habe ihn jedoch total ignoriert und bin statt rechts abzubiegen einfach geradeaus weitergefahren. Im Endeffekt hat mich dies bestimmt 45 Sekunden gekostet. Mit Wut im Bauch bin ich dann mit Vollgas in die 3. Runde gefahren. Es dauerte nicht lange und ich überholte den zweiten Maxi Krumm. Das Führungsmotorrad konnte ich in ungefähr 500 m Entfernung schon sehen, schaffte es aber nicht mehr bis zum Wechsel dieses einzuholen. Mit etwa 40 Sekunden Rückstand auf den führenden Schniertshauer wechselte ich als 2. auf den 10 km Lauf (zwei 5 km Runden). Auch dieser war mit etlichen Höhenmeter gespickt. Nach etwa einem Kilometer kam ein Wendepunkt. Hier konnte man wieder sehr gut die Abstände messen. Nach vorne hatte ich schon Zeit eingebüsst. Auf Platz 3 hatte ich etwa 40 Sekunden und auf Platz 4 1:20 min Vorsprung. Krumm war mir als guter Läufer in Erinnerung. So dauerte es auch nicht lange und ich wurde wieder auf den 3. Platz verdrängt. Beim zweiten Durchlauf des Wendepunkts hatte ich nur noch 50 Sekunden Vorsprung auf Platz 4. Ich erinnerte mich wieder an mein Malheur beim Radfahren mit dem falschen Abbiegen. Wie schön komfortabel hätte mein Vorsprung noch sein können. So wurden die letzten 4 Kilometer noch mal richtig hart. Ich wollte natürlich auf keinen Fall die Holzmedaille gewinnen. Mit 22 Sekunden Vorsprung rettete ich den 3. Platz vor dem heranstürmenden Frühauf. Es siegte deutlich Rainer Schniertshauer vor Maxi Krumm und mir. Schwimmen und Radfahren war ok. Laufen ist immer noch Baustelle. Seit heute befinde ich mich für 2 Wochen im Trainingslager. Die guten Wetterbedingungen konnte ich heute mit einer 170 km Radeinheit und einem 15 km Ga1 Lauf ausnutzen. Ich hoffe es geht so gut weiter!
18.07.11 „10. Platz Gesamt und 2. Platz Altersklasse beim Ingolstädter Triathlon“ Bei der gestrigen zweiten Austragung des Ingolstädter Triathlons konnte ich meine Minimalzielsetzung, Top 10, gerade so erreichen. Das Starterfeld war mit einem halben Dutzend Top Profis gespickt. Da war mir von vornherein klar, dass ich ganz vorne nicht mitspielen kann! Der Schwimmstart erfolgte vom Land aus. Dies sieht zwar von aussen immer spektakulär aus, jedoch für mich als Athlet ist das immer der Horror. Das Gekeule und Gehaue ist hier immer am schlimmsten und man kommt nicht gerade immer gut weg. Mir gelang es nach etwa 200m mich freizuschwimmen um mein eigenes Tempo zu schwimmen. Nach etwa der Hälfte der 1,5 km hängte ich mich an die Beine der schnellsten Frau. Ihr Tempo konnte ich mühelos mitgehen und wir sammelten bis zum Schwimmausstieg noch mal 2 Konkurrenten auf. Nach 20:23 Minuten hatte ich als 13ter wieder Land unter den Füssen. Mein Wechsel zum Radfahren war mal wieder einer der langsamsten der Topathleten. Hier muss ich echt noch bissl mehr üben. Die Radstrecke war wenig spektakulär und hatte nur etwa 150 hm. Dafür wehte der Wind sehr stark von vorne was die ersten 20 km doch schwierig gestalteten. Ich konnte jedoch gleich mehrere Plätze gutmachen. Auf dem Rückweg hatten wir dann Rückenwind. Mit einer Geschwindigkeit von mehr als 50 km/h flog ich förmlich zurück. Von hinten wurde ich aber noch von 3 Athleten überholt so dass ich an Position 11 auf die Laufstrecke wechselte. Der Wechsel zum Laufen war OK. Mit einem ordentlichen Laufgefühl machte ich gleich wenigen hundert Meter später den ersten Platz gut so dass ich schon auf Platz 10 lag. Mein Laufgefühl, dass ich schnell unterwegs war, trübte mich aber. Die Kilometerzeiten waren nicht so schnell wie ich es gerne gehabt hätte. So befürchtete ich schon, dass mich von hinten noch einige Läufer kassieren könnten. Bei Laufkilometer 5 war ein Wendepunkt. Hier sah man genau die Abstände nach vorne und nach hinten. Nach vorne hatte ich nur noch wenige Sekunden Rückstand auf Platz neun. Von hinten kam ein schneller Läufer der nur noch 40 Sekunden auf mich hatte. Danach war ein Loch von über 2 Minuten. Für mich war klar den Läufer direkt vor mir muss ich noch überholen und ich bin sicher in den Top 10. So war es dann auch. 500 Meter weiter lag ich auf Platz 9 wurde aber auch noch von einem anderen Läufer überholt, so dass ich im Ziel auf Platz 10 lag. Mit dem 10. Platz bin ich absolut zufrieden. Mit den Teildisziplinen Rad (nur 11. Radzeit) und Laufen (40:04 für die 10 KM) jedoch nicht. Hier habe ich doch viel zu viel Zeit auf die Konkurrenten vor mir verloren. Für mich heißt es jetzt endlich auf mein Idealgewicht zu kommen. Denn jedes Kilo zu viel bedeutet eine Minute Zeitverlust auf 10 Kilometern Laufen!!!! In den kommenden 2 Wochen werde ich noch mal an der Umfangschraube drehen wobei die Intensität ebenfalls nicht fehlen wird. Am 31.7. starte ich beim Auerberg Triathlon. Anschliessend folgt gleich ein zweiwöchiges Trainingslager. Den letzten Formtest vor Köln werde ich beim Viernheimer Triathlon haben. Auch hier sind immer zahlreiche Profis am Start. Die Veranstaltung hier in Ingolstadt war Top Organisiert. Ich kann diesen Wettkampf nur weiterempfehlen!
11.07.2011 “3. Platz beim Tegernseer Tal Triathlon“ Sonntag konnte ich beim Tegernseer Tal Triathlon über die Olympische Distanz den 3. Gesamtplatz erreichen. Als wir uns in der früh um 6.15 Uhr auf den Weg zum Tegernsee machten , meinte es das Wetter nicht gerade gut mit uns. Strömender Regen! Zum Glück hörte dieser eine halbe Stunde vor dem Start auf, denn die Radstrecke hat es mit steilen Abfahrten und gleichzeitig kurvenreicher Strecke in sich. Punkt 8.55 Uhr viel der Startschuss auf der gegenüberliegende Seeseite. Die Schwimmstrecke ist am Tegernsee total simpel. Einfach einmal quer über den See. Dieses Teilstück beendete ich in 21:11 Minuten an 4. Stelle liegend. Auf dem Fahrrad konnte ich nach etwa 10 km schon auf Platz 2 vorfahren. Den Führenden nach dem Schwimmen Jan Bruhns (hatte nach dem Schwimmen 2 Minuten Vorsprung) überholte ich bei Kilometer 30. Bis zur 2. Wechselzone fuhr ich zusammen mit Pierre Schmitt einen Vorsprung von etwa einer Minute auf Bruns und 2 Minuten auf Andrej Heilig heraus. Wohl wissend um die Laufstärke von Heilig, war mir Schmitt und Bruhns bis dahin nicht bekannt . Mit einem schnellen Wechsel setzte ich mich alleine an die Spitze des Rennens. Ich merkte aber gleich dass meine Beine nicht mehr die frischesten waren. Die schnelle Radzeit von 1h01 auf den 40 km Rad (inkl. 400 Höhenmeter) hatten ihre Spuren hinterlassen. Schmitt hielt ich konstant auf Abstand. Bei km 3 musste ich dann Bruns, der mittlerweile auf mich aufgelaufen war, ziehen lassen. 4 km später ebenfalls Andrej Heilig. Nach hinten lies ich nichts mehr anbrennen und sicherte mir vor Schmitt den 3. Platz. Meine Schwimmform und Radform ist sehr gut beim Laufen muss ich bis Köln noch etwas mehr machen. Am kommenden Wochenende steht mit dem Triathlon in Ingolstadt der nächste Wettkampf an. Dort ist das Starterfeld sehr gut besetzt. Unter anderem sind dort Ironman Hawaii Sieger Farris Al Sultan sowie Christian Brader (mehrfacher Top 5 plazierter bei Ironmans) am Start. Mal sehen was ich dort reisen kann
09.07.2011 “Ausblick Tegernsee Tal Triathlon” Morgen Starte ich beim Tegernsee Tal Triathlon in Gmund. Die Strecke ist mir bestens bekannt. 2007 konnte ich dort den 3. Platz und 2009 konnte ich diesen Wettkampf sogar gewinnen. Aufgrund der Wetterkapriolen der letzten Wochen musste ich doch sehr viele Trainingseinheiten auslassen. SO würde ich meine Leistungsfähigkeit im Moment auf 85 % schätzen. Dies ist hinsichtlich meines Saisonhöhepunkt in Köln aber gar nicht schlecht. Denn Anfang August werde ich noch ein man ein 2 wöchiges Trainingslager abhalten. Zurück zum Tegernsee Traithlon. Der Tegernsee selbst ist im Moment mit 16,3 °C etwas frisch. Das Radfahren mit 400 hm müsste mir liegen und der abschliessende 10,5 km Lauf ist ebenfalls sehr anspruchsvoll. Meine Taktik für einen Sieg müsste heissen, dass ich nach den Radfahren ca 2,5 Minuten Vorsprung haben, denn es sind einige sehr gute Läufer am Start. Mal sehen was rausspringt :-)
13.06.2011 „24 Stundenlauf München, K.O. durch Autotür und andere Problemchen“ Am Vatertag nahm ich zusammen mit ca. 15 andere Mitglieder des Fitnessstudio Be You am 24 Stundenlauf im Olympia Park München teil. Begonnen wurde dieser bereits am Vortag um 20 Uhr. Mein Einsatz stand Donnerstag früh um 6:30 Uhr an. Gelaufen wurde auf einer 3,1 km Runde deren Höhepunkt ein Durchlaufen der BMW Welt war. Ich lief morgens 4 Runden mit jeweils einer Runde Pause, am Nachmittag das Gleiche noch mal und gegen Abend noch einmal 2 Runden. Da wir die ganze Zeit mit unserem Be You Team um den Sieg in der 12 + Wertung mitkämpften Rannte ich diese 10 Runden nahezu am Anschlag. Da ich ein Tag zuvor schon einen schweren Trainingstag hatte war ich nach diesen 31 km ziemlich kaputt. Am Ende haben wir mit einer Runde Vorsprung gewonnen! Dieser Lauf hatte mich dann aber doch für die nächsten 3 Tage Schach matt gesetzt. Dazu kam auch das ich sowohl Samstag und Sonntag beim Tölzer Triathlon helfen musste und so nicht viel trainieren konnte. Am Dienstagmorgen kam dann der Super GAU. Als ich in der Arbeit auf den Parkplatz fuhr stellte ich mein Auto ab, schloss es ab und wollte gerade loslaufen als ich bemerkte dass mein Auto anfängt zu rollen. Völlig überhastet schloss ich das Auto wieder auf, riss die Türe auf und hechtete zur Handbremse. Dabei blieb ich an der oberen Tür Ecke mit meinem Gesicht hängen und verletzte mich 2,5 cm unter dem linken Auge. Die 3 cm lange Wunde musste im Krankenhaus genäht werden. Der Arzt im Krankenhaus schrieb mich dann auch noch völlig überflüssig für 3 Tage krank. Weil mein Impfpass spurlos verschwunden ist bekam ich am Nachmittag von meinem Hausarzt noch eine Tetanusimpfung. Die nächsten 3 Tage verbrachte ich zuhause auf der Couch. Freitags begann ich wieder mit Training. Doch es lief nicht. Meine Muskeln waren total verkrampft. Anscheinend hatte ich noch Nachwehen von der Impfung. Seit Sonntag ist zum Glück wieder alles in Ordnung ich kann nun wieder richtig Gas geben. Da ich diese Woche Urlaub habe werde ich die Zeit nutzen und noch einem richtig hart und viel trainieren.
30.05.2011 „Start-Ziel-Sieg beim City Triathlon Heilbronn über die Sprintdistanz“ Bei herrlichen sommerlichen Temperaturen viel gestern um 12.45 Uhr der Startschuss zum ersten Triathlon meiner Saison. Direkt vom Start weg setzte sich mich an die Spitze des Feldes und stieg nach 6:47 Minuten als erster aus dem 20 °C warmen Neckar. Vom Schwimmausstieg musste ich etwa 500 m zu meiner Neuen Zeitfahrwaffe, dem Fuji D6 2.0, laufen. Hier entledigte ich mich meinem Zoot Zenith 2.0 Neo, setzte blitzschnell den Neuen Cratoni C-Pace Helm auf und rannte die nächsten 500 m zum Ausgang der Wechselzone. Die Radstrecke führte über schmale Feldwege die teils sehr schlechten Belag hatten, in das umliegende Hügelland. Trotz des teilweise sehr böigen Seitenwind, der mich voll beschäftigte, konnte ich mich bis zum Wendepunkt bei km 11 schon 2 Minuten von den Verfolgern entfernen. Bis zum 2. Wechsel baute ich meinen Vorsprung auf knapp 4 Minuten aus. Ein erneut schneller Wechsel in die Zoot Tempo 2.0 Laufschuhe und schon ging es auf die letzte 5 km Runde. Mein großer Vorsprung musste ich nun nur noch verwalten. Nach 1:05 h konnte ich mit knapp 3 Minuten Vorsprung den City Triathlon Heilbronn gewinnen. Mit einem Sieg in die Saison zu starten ist natürlich super und motiviert mich für das kommende Training noch mehr. Jetzt steht erst wieder ein 6 Wochen langer Trainingsblock an bevor es dann richtig in die Wettkampfsaison geht.
15.05.2011 “Trainingslager auf Mallorca beendet” Die letzte Woche hier auf Mallorca ging wieder mal viel zu schnell vorbei. Das Wetter konnte mit Temperaturen bis 33 °C und Sonnen satt nicht besser sein. Mein Training habe ich trotz des Speichenbruchs (ausser 2 Schwimmeinheiten) voll umsetzten können. Schwimmen kamen 21,9 km zusammen Radfahren 1436 km und Laufen 104 km. Dies sind in 15 Tagen 63 Stunden Training. Dabei habe ich viel Wert darauf gelegt nicht zu überpacen. In den letzten 2 Jahren habe ich da schlechte Erfahrungen gemacht. Die Grundlage für die kommende Saison dürfte gelegt sein. Ab dem kommenden Wochenende beginnt dann die spezielle Saisonvorbereitung mit viel Koppeltraining und mehr GA2 und WSA Training. Mit dem City Triathlon Heilbronn steht in 2 Wochen auch schon der erste härte Test an. Es ist zwar nur ein Sprint aber hinsichtlich des späten Trainingsbeginns werde ich noch nicht zu 100 % konkurrenzfähig sein. Schauen wir mal wo ich im Ziel landen werde. Am 27. und 28.5. bin ich beim Tristar Worms bei meinem Sponsor Zoot am Stand auf der Tria Expo anzutreffen!
08.05.2011 “Erste Woche Trainingslager schon vorbei” Die ersten 8 Tage sind schon wieder vorbei. Dabei habe ich bisher 13,9 km Schwimmen, 821 km Rad und 71 km Laufen trainiert. Dies sind gleichzeitig 100% meines Trainingsplans. So kanns weitergehen :-)
02.05.2011 “Trainingslager auf Mallorca geht los” Seit gestern befinde ich mich auf Mallorca und kann mich nun die nächsten 2 Wochen auf das wesentlich, Essen, Schlafen und Trainieren, konzentrieren. Der Schwerpunkt liegt ganz klar beim Radfahren, wobei ich das Laufen auch nicht vernachlässigen darf, denn die vergangenen 3 Wochen waren hinsichtlich Laufen nicht gerader der burner. In 3,5 Wochen steht ja schon der erste Wettkampf in Heilbronn an und ich möchte mich ja dort auch nicht blamieren :-) Hinsichtlich der Wettkampfplanung haben sich noch Änderungen ergeben. So werde ich nicht beim Tegernseetriathlon starten sondern in Königsbrunn. Grund dafür ist einfach, dass beim Tegernseetriathlon dieses Jahr die Bayrischen Meisterschaften ausgetragen werden und deshalb beim Radfahren das Windschattenfahren erlaubt sein wird. Die zweite Änderung, es wird nach Köln kein weiteren Triathlon geben. Die Idee in Las Vegas die ITU WM mitzumachen ist mir finanziell too much. Evtl. werde ich im Oktober den München Marathon mitlaufen. So jetzt geht es erstmal trainieren :-)
26.03.2011 “Neue Sponsoren und Neues Team on Board” Ab sofort bin ich Teammitglied des Triathlon.de-Teams. Ebenso gehe ich dieses Jahr mit dem Fuji D6 Triathlonrad auf die Jagt. Die Areodynamik dieses Renners sucht seines Gleichen. So wird mich die Konkurrenz beim Radfahren nur von Hinten sehen. Einen neuen Helm kann ich ebenso präsentieren. Von Cratoni habe ich künftig den C-Pace auf dem Kopf. Dieser wurde im Windkanal entwickelt so dass mein Aero Packet, Rad und Helm, perfekt harmonieren. Pearl Izumie rüstet mich mit dem Tri Fly III Carbon Radschuh sowie mit dem Pearl Izumi Elite INRCOOL TriSuit aus. Vielen Dank an Ralph Schick der mir dies ermöglicht hat. Meine Termine sind auch angepasst. Schon am 29.5.2011 gehe ich beim City Triathlon Heilbronn über die Sprintdistanz an den Start. Am 17.7.2011 starte ich beim Triathlon in Ingolstadt. In der Neuen Rubrik Mein Equipment könnt ihr sehen was ich so an Material benutze.
08.03.2011 “Noch 25 Wochen bis Köln” Meine persönlich KW 1 war die eigentlich KW 8. Letztes Jahr hatte ich mein Saisonhöhepunkt in der KW 28. Rechne ich jetzt vom 4.9. 28 Wochen zurück dann war meine KW 1 am 21.2. So kann ich jetzt gut vergleichen, wie und was ich letztes Jahr bis Roth trainiert habe und so vielleicht das eine oder andere besser machen. Vor einer Woche habe ich mit einem speziell auf Köln abgestimmten Bahntraining begonnen. Dieses hat relative locker mit 5 Steigerungsläufen von 100m und 5x 200 m GA2 begonnen und wird nun bis etwa 3 Wochen vor Köln auf 8x3000 m GA2 gesteigert. Damit werde ich dann hoffentlich die nötige Power beim Laufen haben. Mein Training läuft im Moment gut. So konnte ich schon mein Laufumfang auf 106 km in einer Woche steigern. Am kommenden Wochenende werde ich noch ein mal locker 2 Tage Snowboard fahren gehen. Danach werden langsam aber sicher auch die Umfänge auf dem Rad erhöht. Unter der Rubrik “Trainingstagebuch” könnt ihr verfolgen was ich so alles trainiere.
31.01.2011 „Saisonplanung steht!“ Nach langer Überlegung steht nun meine Saisonplanung für dieses Jahr fest. Da mein Trainingsstart erst Mitte Dezember stattgefunden hat, und mich zudem eine üble Grippe für 3 Wochen niedergestreckt hat, werde ich dieses Jahr erst Anfang Juli in das Wettkampfgeschehen eingreifen. Dabei stehen erst 3 Wettkämpfe über die Kurzdistanz (Tegernsee, Karlsfeld und Auerberg) auf dem Programm bevor es zum ersten Saisonhöhepunkt, zur Deutschen Meisterschaft über die Langdistanz, nach Köln geht. Wo und wie es nach Köln weiter geht steht im Moment noch offen. Ein zweiwöchiges Trainingslager wird vom 1.5. bis 15.5. auf Mallorca abgehalten. Änderungen gebe ich schnellst möglich bekannt. Zudem werde ich ab der kommenden Woche wieder meine Wochentrainingspläne veröffentlichen.
29.12.2010 “Jahresrückblick und Saisonausblick für 2011” Nach etwa 2 Monaten Trainingspause ist mein Körper und mein Geist so weit regeneriert, dass ich jetzt seit einer Woche wieder richtig trainiere. Im Moment sind die Bedingungen bei mir in Oberbayern hervorragen um eine erste Grundlage auf den Skatingski zu bekommen. Kurz vor dem Jahresende möchte ich noch mal auf die vergangene Saison zurück blicken. Begonnen hat diese mit einem Respektablem 9. Platz beim sehr gut besetzten Duathlon in Hilpoltstein. Eine Woche später konnte ich den ersten Saisonsieg beim Kurztriathon in Deggendorf mit Streckenrekord feiern. Danach folgte ein Trainingsblock bevor ich bei der Challenge Kraichgau einen für mich super 15. Platz erreichte. Nur eine Woche später, und mit Sicherheit noch nicht ganz regeneriert, feierte ich einen Heimsieg beim Tölzer Triathlon. Nun hätte eigentlich die letzte Vorbereitung auf Roth folgen sollen. Doch übermotiviert von den guten Ergebnisse habe ich mir nicht die nötige Entlastung gegönnt und statt dessen zu hart weitertrainiert. Es folgte prompt eine Erkältung. Dazu setzten mir die hohen sommerlichen Temperaturen beim Laufen richtig zu, so dass ich die geplanten langen Läufe nicht umsetzten konnte. Beim Saisonhöhepunkt verlief das Rennen bis Laufkilometer 32 optimal. Doch dann machten sich die fehlenden langen Ga1 Einheiten bemerkbar, so dass ich bis ins Ziel noch Zeit einbüste. Mir dem 19. Platz und in der DM Wertung Platz 8 war ich aber dennoch zufrieden. Der Saisonabschluss bei der Challenge Walchesee beendete ich auf Platz 22. An diesem Tag konnte ich gerade beim Laufen keine Geschwindigkeit finden. Mit meiner letzten Saison als “Profi” bin ich trotzdem sehr zufrieden. Zum Schluss möchte ich mich bei meinen Sponsoren bedanken. Vielen dank an Hans Jörg und Christian von Zoot dir mich über die ganze Saison mit Laufschuhen, Wettkampf- und Traingskleidung sowie mit dem schnellsten NEO, den ich je geschwommen bin, ausgestattet haben. Danke auch an Chfristian Haft von Powerbar. Die Produkte von Powerbar sind einfach die Besten! Danke an das Team vom Be You in Penzberg. Hier kann ich über Winter optimal meine Muskulatur starken sowie bei schlechtem Wetter auf den neuesten Laufbänder und Spinningräder trainieren. Den grössten Dank bekommt natürlich meine Frau die für meinen Sport sehr viel Verständnis hat und mich auf allen Wettkämpfe perfekt unterstützt! Saisonausblick 2011. Die Planung für 2011 läuft auf Hochtouren. Ende Januar gebe ich hier bekannt an welchen Wettkämpfe ich teilnehmen werde! Bis dahin wünsche ich allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2011!
05.09.2010 “Saisonabschluss am Walchsee mit Platz 22.” Bei der heutigen Primäre der Challege Walchsee konnte ich mir den 22. Platz erkämpfen. Damit habe ich aber leider mein Ziel Top 20 knapp verpasst. Nach den 1,9 km + X bin ich als 23. aus dem kühlen (15,8 °C) Nass gekommen. Bei 10 °C Aussentemperatur benötigte ich einige Zeit um auf Betriebstemperatur zu kommen. Doch dann war der Raddruck einigermassen da. Mitte der 2. Runde bin ich auf eine 4er Gruppe aufgefahren. Diese konnte ich aber nicht entscheidend abschütteln, so dass wir zu fünft (Platz 12-16) in die 2. Wechselzone kamen. Mein Wechsel war Katastrophe pur. Ich griff aus versehen den Beutel mit der Nummer 41. Dabei war meine Nummer die 14. Dies bemerkte ich aber erst beim Auskippen der Schuhe. So ging der Weg halt wieder zurück um den richtigen Beutel zu holen. Die Gruppe war da schon auf und davon. Nach den ersten paar Kilometer wurde ich gleich von 4 weiteren Herren überholt. Deren Tempo konnte ich nicht mitgehen. Heute habe ich echt absolut keinen Rhythmus gefunden. Darum war es auch eine Erlösung für mich nach den 21 km auf Platz 22 ins Ziel zu kommen.
Meine Saison ist nun beendet und morgen geht es für 2 Wochen in Urlaub.
Nach 3 Jahren Abstecher zu den Profis werde ich ab dem kommenden Jahr wieder in der Altersklasse starten. Ich musste erkenne, dass man mit einer 40 Stundenwoche im Job keine Chance hat Top Ergebnisse bei Grossereignissen zu erzielen. Meinen Sponsoren Danke ich hier noch mal für die super Unterstützung. Ich hoffe das diese mir auch weiter als Agegrouper die Stange halten. Bis bald!!!
02.09.2010 “Vorschau Challenge Walchsee” Am Sonntag findet die erste Challenge Walchsee über die Halbdistanz statt. Dazu werden wir morgen abend schon unsere Unterkunft in Kössen beziehen. Die letzten Wochen war mein Training, abgesehen der kleinen Erkältung, ganz OK. Da aber die Konkurrenz ähnlich gross ist wie bei der Challenge Kraichgau bin ich mit einer Plazierung unter den Top 20 zufrieden. Wenn ich einen sehr guten Tag erwische könnte vielleicht auch mehr gehen :-).
22.08.2010 “Wegen Erkältung Wettkampf am Mondsee abgesagt !” Aufgrund einer Erkältung musste ich leider den heute stattfindenden Triathlon am Mondsee ausfallen lassen. Es geht mir heute schon wieder besser und werde wahrscheinlich morgen wieder trainieren können. Der Wettkampf am Walchsee dürfte nicht in Gefahr sein.
15.08.2010 “Neuer Neo ZOOT ZENITH II bekommen” Am Mittwoch habe ich von meinem Ausrüster ZOOT einen Neuen Neopren bekommen da sich mein bisheriger Aqua Sphere in seine Bestandteile auflöste.  Donnerstag und Samstag konnte ich den ZENITH II schon ausgiebig im Freibad testen und ich bin total begeistert. Entweder ich habe eine Leistungsexplosion bekommen oder der Neo ist einfach schneller. Der Zenith hat im Vergleich zum Aqua Sphere zwei entscheidende Vorteile. Zum Einen ist er am Hals tiefer ausgeschnitten weshalb ich kein beklemmendes Gefühl mehr am Hals habe, und zum Anderen habe ich im Achselbereich mehr Bewegungsfreiheit. Dabei kann meine Hand viel weiter vorne eintauchen und so kann ich eine längere Zuglänge schwimmen. Dazu kommt es mir vor, dass ich nicht so schnell ermüde. Dies gibt mir für die beiden letzten Wettkämpfe in Österreich noch mehr Zuversicht! Vielversprechend ist auch meine Radform die zumindest heute bei einer Trainingseinheit mit 2 mal 1h GA2 hervorragend war :-)
30.07.2010 “Kein Start beim Auerberg Triathlon am Sonntag” Im Moment bin ich noch nicht erholt genug um am Sonntag schon wieder bei einer Olympischen Distanz 100 % Leistung zu bringen. Wie schaffen das andere, die binnen einer oder zwei Wochen nach einer Langdistanz schon wieder bei einem Ironman am Start sind und dann auch noch ein Top Ergebnis erzielen. Für mich unmöglich. Mein Training wird jetzt bis zur Challenge Walchsee noch mal neu Aufgebaut. Sonntag werde ich die Rad und Laufstrecke der Challenge Walchsee besichtigen.
20.07.2010 „ Top 20 in Roth mit 8:48 h geschafft!“ Bei meiner 8. Langdistanz konnte ich endlich die 9 Stundenmarke knacken und mein persönliches Ziel Top 20 erreichen! Mit recht kühlen Aussentemperaturen viel um 6 Uhr der Startschuss. Die Temperatur des Main-Donau-Kanals betrug offiziell 22,8 °C. Gefühlt hat sich die Temperatur für mich über 24 °C. Leider konnten wir uns wegen technischen Problemen der Zeitnahme nur etwa 3 Minuten einschwimmen. Meine Schwimmtaktik mich an die schnelle Schwimmerin Belinda Granger zu hängen hatte sich nach 200 m schon erledigt. Ich konnte wie schon so oft kein schnelles Anfangstempo gehen und so schwamm ich fast die komplette Schwimmstrecke alleine. Mit 53:44 stieg ich als ca. 20er der Spitzengruppe aus dem Wasser. Auf dem Rad überholte ich gleich 2 Konkurrenten wurde aber auch selber von dem schnellen Radfahrer Teuchner und dem Franzosen Favre-Felix überholt. Bei km 15 schloss dann der Australier Mc Donald auf mich auf. Nach kurzer Überlegung entschloss ich mich an ihm erst mal dranzubleiben. Dies funktionierte auch sehr gut. Wir spielten gut zusammen. Kurz nach dem Kavalienberg in Greding kamen der Vorjahres 3. Ussher aus Neuseeland und der Koblenzer Jens Kaiser von hinten. Von nun an wurde das Tempo noch etwas schneller ich hatte aber gute Beine und ging das Tempo mit. An dieser Stelle muss ich noch mal betonen das wir zu jeder Zeit fair gefahren sind und wir die meiste Zeit von einem Wettkampfrichter begleitet wurden. In dieser Konstellation ging es dann auch für den Rest der Radstrecke weiter. Ein Highlight war mal wieder die Auffahrt zum Solarer Berg. Hier gab es das absolute Tour de France Feeling. Geschätzte 40000 Zuschauer schrieen uns förmlich den Berg hoch. Dies motiviert natürlich total. Kurz vor Ende der Radstrecke sammelten wir noch den Franzosen Viennot auf, so dass wir zu fünft in die Wechselzone kamen. Mit einer Radzeit von 4:35:52 konnte ich meine bisherige Bestzeit um 9 Minuten verbessern.  Während dem Radpart unterhielt ich mich auch mit Jens Kaiser was er denkt was er im Marathon noch Laufen kann und er meinte das er eine 3:10 laufen möchte. Da dies auch in etwa meine Marathonpace war entschlossen wir uns beim Laufen zusammen zu arbeiten. Die anderen drei, der Franzose, der Neuseeländer und den Australier mussten wir ziehen lassen. Jens und ich liefen ein wirklich gutes und kontrolliertes Rennen bis bei km 20 Jens einen Durchhänger bekam. Von da an versuchte ich mein Glück alleine. Meine Frau Caro versorgte mich entlang des Kanals perfekt mit PowerGels da es leider kein PowerBar an den Versorgungsstellen gab. Bis km 28 lief ich einen Vorsprung auf Jens von etwa 2 Minuten raus. Bei der Verpflegungsstelle Haimpfarich musste ich jedoch auf das Dixi und verlor min 2-3 Minuten. Dabei wurde ich von Tobias Gärtner und wieder vom Jens Kaiser überholt. Jens konnte ich jedoch nach meinem Toilettengang wieder überholen und erneut etwa eine Minute gutmachen. 10 km vor dem Ziel kam dann die schwierigste Zeit. Ich konnte kaum noch einen Fuss vor den anderen bringen. Dazu kam das eine Wasserblase am grossen Fusszeh aufplatzte und richtig schmerzte. Von hier an war nur noch mein Wille der mich weiter in Richtung Ziel brachte. Hier fehlten ganz klar die letzten lange Läufe die ich aufgrund meiner Margen Darm Geschichte nicht mehr machen konnte. Zwei Kilometer vor dem Ziel schloss dann Jens wieder zu mir auf, war aber auch so kaputt das er sich nicht weiter von mir absetzten konnte. Kurze Zeit später entschlossen wir uns die letzten Meter ins Ziel wieder gemeinsam zu laufen und Hand in Hand über die Ziellinie zu gehen. Das Publikum im Triathlonstadion empfing uns wie Sieger und mir lief es eiskalt den Rücken runter. In 8:48:08 verbesserte ich meine Zeit um 21 Minuten und blieb zum ersten mal unter der 9 Stundenmarke. Jens und ich liefen dann noch eine Ehrenrunde im Stadion und klatschten noch mal mit den Zuschauern ab. Mit der Zeit und mit Platz 19 bin ich absolut zufrieden. Vielen dank an Hans Jörg von Zoot, der mir am Samstag noch die neue Compressions Tri Short und ein neues Tank Top bringen lies. Schön fand ich auch, dass mich Christian Haft von PowerBar am Freitag noch besuchte,. und mir viel Glück fürs Rennen wünschte. Vielen Dank an meine Eltern und an meine Frau die mich super den Tag über unterstützt haben. Danke auch an meine Freunde, Bekannte und Vereinskollegen von Tölz die mich ebenfalls lautstark unterstützten. Zuletzt noch vielen Dank an Jens Kaiser, es war wirklich super wie wir uns gegenseitig unterstützten und bestimmt über 5-6 Stunden Seite an Seite mir dem Rad und zu Fuss unterwegs waren! Glückwunsch auch an meinen Kumpel Roini, der bei seiner ersten Langdistanz, sein Ziel unter 12 Stunden zu finishen, mal locker 1h10 unterboten hat. Bilder werden in den nächsten Tagen eingestellt. Update im Terminkalender da der Tutzinger Triathlon nicht stattfindet.
13.07.2010 “ 04 Tage 09 Stunden 44 Minuten 44 Sekunden” Genau so lange ist es noch bis zum Startschuss zur Challenge Roth. Morgen abend werden wir bereits mit dem Wohnwagen Richtung Roth aufbrechen. Unser Camp wird in Heuberg, direkt gegenüber des Schwimmstarts, aufgeschlagen. Die vergangenen 2 Wochen seit meinem Magen-Darm-Infekt sind nicht gerade optimal verlaufen. Gerade beim Laufen haben mir die hohen Temperaturen ziemlich zugesetzt. So vielen die geplanten lange Läufe leider aus. Schwimmen und Radfahren ist ok. Sonntag werde ich sehen was ich beim Marathon noch leisten kann. Ich melde mich am Samstag noch mal aus Roth.
26.06.2010 “Fieber und Durchfall bremsen mich aus” Letzten Montag hat es mich nun doch noch erwischt. Als ich Morgens um 8.30 Uhr auf dem Rad sass wollte ich eigentlich 5 Stunden GA1 fahren. Jedoch hatte ich null Kraft so beendete ich das Ganze nach 45 km mit einem 28er Schnitt. Am abend ging es dann los. Schüttelfrost und Schweissausbrüche wechselten sich ab. In der Nacht kam dann auch noch der Durchfall dazu. Das Fieberthermometer zeigte 39,2 °C an. Dienstag früh war ich total fertig. Um 9 Uhr rief ich gleich bei meiner Ärztin an und fragte nach einem Termin. Die Arzthelferin konnte mir erst um 18 Uhr und mit Wartezeit einen Termin geben. Am Mittwoch war es dann schon einigermassen besser und ich versuchte wieder etwas festerer Nahrung zu essen. Dies erwies sich als Fehler. Denn in der Nacht kam der Durchfall zurück der bis Freitag abend anhielt und mit heftigen Kopfschmerzen begleitet wurde. Heute ist nun Samstag, mir geht schon fast wieder normal. Feste Nahrung traue ich mich noch nicht zu essen. Denke aber dass ich ab morgen mit leichtem Training beginnen kann. Für meine Roth Vorbereitung ist dies natürlich eine Katastrophe, denn gerade in dieser Woche wäre noch mal richtig Umfang und Intensität auf dem TP gestanden. Nach reiflicher Überlegung werde ich den Wettkampf in Karlsfeld absagen und statt dessen etwas näher an Roth ran trainieren und die Taperfase verkürzen. In der Vergangenheit hat dies auch bei Mitteldistanzrennen immer gut funktioniert also warum nicht auch bei einer Langdistanz. Leider bekomme ich so keine 3 Ergebnisse in der Oberbayern-Cup Wertung zusammen. Roth ist mir da doch bissl wichtiger!
14.06.2010 “Sieg beim Heimrennen in Bad Tölz” Beim Heimspiel in Bad Tölz konnte ich gestern meinen zweiten Sieg der Saison einfahren. Der Kirchsee bei Sachsenkam war mit 23 °C wohl temperiert was ein Neoprenverbot mit sich brachte. Dies war in der Vergangenheit meistens ein Vorteil für mich. So auch dieses mal. Ich erwischte einen guten Start und lag nach dem Schwimmen auf Rang 4 mit 25 sek Rückstand auf den Führenden. Auf dem Rad benötigte ich über 10 km bis ich meinen Rückmuss gefunden bzw. meine Beine locker waren. Kann sein das hier doch noch bissl Müdigkeit von der Challenge Kraichgau letzte Woche zu spüren war. Beim Schnaiter Berg übernahm ich dann die Führung und baute diese bis W2 auf etwa 2 Minuten aus. Die ersten 2,5 km der Laufstrecke habe es wirklich in sich. Es geht praktisch immer Berg auf. Mein Vereinskollege Stefan, mit dem ich gestern noch die Laufstrecke abgesperrt hatte, war mein Führungsradler. Er informierte mich die ganze Zeit über meinen Vorsprung vor dem zweiten. Beim Wendepunkt nach 5 km hatte ich noch gut eine Minute Vorsprung. Angesichts das es praktisch nur noch Berg ab ging war ich mir sicher, dass es für den Sieg reicht. Über glücklich lief ich dann nach 2:04:43 ins Tölzer Stadion ein, wo ich von der Menge mit lautem Klatschen empfangen wurde. Vor heimischen Publikum zu gewinnen ist natürlich auch was besonderes. Wie gehts jetzt weiter? Es stehen jetzt erst mal 2 Tage Erholung auf dem Trainingsplan bevor dann die letzten 2,5 Woche intensives Training für den Saisonhöhepunkt Challenge Roth beginnen. Eine Woche vor Roth starte ich noch bei der KD in Karlsfeld.
07.06.2010 “Top 15 bei Challenge Kraichgau” Gestern wurde die 2. Auflage der Challenge Kraichgau ausgetragen. Da diese nur etwa 15 km von meinem Elternhaus stattfindet ist es selbstredend das ich hier am Start war. Hier absolvierte ich auch mein letztes Trainingslager vom 17.5. - 23.5. in dem ich 14 km Schwimmen, 800 km Rad und 90 km Laufen trainierte.  Schon im Vorfeld war mir klar, dass es äusserst schwierig wird unter die Top 20 zu kommen, denn das Startfeld war gespickt mit absoluten Top Athleten wie z.B. Normann Stadler, Sebastian Kienle, Michael Göhner oder Rutger Beke um nur einige zu nennen. Mein Ziel beim Schwimmen möglichst nicht mehr als 1,5 Minuten auf die Spitze zu verlieren habe ich leider etwas verpasst und mein Rückstand nach dem Schwimmen lag bei knapp 3 Minuten. Auf dem Rad machte ich gleich richtig Tempo und sammelte Mann für Mann ein. Bei km 40 war dann die Lücke zum grossen Verfolgerfeld geschlossen und ich hatte sage und schreibe 2,5 Minuten auf die Gruppe aufgeholt. Vor uns fuhren nur noch Hellriegel, Chabaud, Göhner, Schuhmann und Stadler. Die hatten allerdings schon einen grossen Vorsprung. Für mich machte es von da an keinen Sinn zu versuchen aus dieser 9 Mann grossen Gruppe auszureisen denn die Leute hier sind alle gute Radfahrer. Ich versuchte Kraft für das Laufen zu sparen. Da die ganze Zeit uns ein Motorrad mit Wettkampfrichter begleitete war höchste Konzentration gefordert den Abstand zum Vordermann einzuhalten. Nach der 6 schnellsten Radzeit (2:18:43) des Tages erreichte ich dann die Wechselzone. Mittlerweile hatte das Thermometer die 30 °C Marke erreicht was die Lauferei noch anstrengender machte. Mein Wechsel war eher mässig und so kam ich mich als 13er auf den abschliessenden Lauf über 3 mal 7 km. Von nun an galt es ein gleichmässiges Tempo zu Laufen und möglichst viel Flüssigkeit in Form vom Wasser, Iso und Schwämmen in den 4 Verpflegungsstellen am Rande der Laufrunde zu bekommen. Dies gelang mir sehr gut und ich musste lediglich Rudger Beke, den wir am Schindelberg abgehängt hatten und den schnellen Läufer Horlacher vorbeiziehen lassen. Alles im allen bin ich mit diesem 15. Platz sehr zufrieden und blicke zuversichtlich in Richtung Challenge Roth. Wenn ich mir überlegen das in dieser Radgruppen Leute waren wie der Dragstra, der in Roth letztes Jahr eine 4:21 gefahren ist....???? Am kommenden Sonntag werde ich bei meinem Heimtriathlon in Tölz über die Olympische starten und hoffentlich bis dahin gut erholt sein!
|